Dermatologie & Allergologie
Rosacea / periorale Dermatitis : Diagnose
Rosacea
Definition
Chronisch-entzündliche Hauterkrankung des Gesichtes mit unbekannter Ätiologie.
Klinische Charakteristik

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Betroffen sind Erwachsene meist nach dem 4.-5. Lebensjahrzehnt. Es kommt zentrofacial zum Auftreten von Erythem, Teleangiektasien, Papeln und Pusteln und zur Bildung von Granulomen. Keine Komedonen. Der Verlauf ist stadienhaft und chronisch:
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- Stadium erythematosum (Gesicht)
- Stadium teleangiectaticum
- Stadium papulopustulosum
Komplikationen
- Augenbeteiligungen: Blepharitis, Konjunktivitis
- Rhinophym (Hypertrophie der Talgdrüsen der Nase mit oft unförmiger Knollennase), fast nur bei Männern
Differentialdiagnosen
- Akne vulgaris
- Lupus erythematodes
- Sarkoidose
Periorale Dermatitis
(Syn.: rosacea-artige Dermatitis)
Definition

Seit etwa 40 Jahren bekannte chronisch-entzündliche Hauterkrankung des Gesichtes mit bevorzugter perioraler und -orbitaler Lokalisation, die als Folge einer lang anhaltenden örtlichen Kortikoidtherapie oder Unverträglichkeit von Kosmetika gedeutet wird.
Klinische Charakteristik
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Es kommt zum chronisch rezidivierenden Auftreten von kleinen, teilweise konfluierenden Papeln periorbital und -oral bis hin zu flächenhaften, erythematösen Herden. Während das klinische Bild der Läsionen manchmal der Rosacea ähnelt, ist die Altersverteilung unterschiedlich: die periorale Dermatitis kann in jedem Lebensalter, auch bei Kindern auftreten.
Differentialdiagnose
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- Rosacea
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- seborrhoisches Ekzem (besonders bei Befall der Nasolabialregion)








